Verkehrsstrafrecht

Selbst dem gesonnensten Verkehrsteilnehmer können im Straßenverkehr als Autofahrer, Busfahrer, Lkw-Fahrer, Motorradfahrer, Radfahrer oder Fußgänger, Fehler unterlaufen. Mitunter werden diese auch nur schlicht behauptet. Nicht immer finden sich für das angeblich schuldhafte Verhalten der fahrlässigen Körperverletzung, § 229 Strafgesetzbuch (StGB), des unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Fahrerflucht/Unfallflucht), § 142 StGB oder der Nötigung im Straßenverkehr, § 240 StGB, auch handfeste Beweise. Der verbotswidrige Konsum von Alkohol, §§ 316, 315c StGB, oder Betäubungsmitteln wie Kokain, Amphetaminen oder Cannabis im Straßenverkehr birgt ganz erhebliche Risiken. Nicht immer sind allen Verkehrsteilnehmern die Grenzwerte bekannt und Ausfallerscheinungen realisiert.

Auch Drängeln, Pöbeln und der sogenannte Stinkefinger bei einem Kampf um den Parkplatz können eine erhebliche Strafe nach sich ziehen und werden hart bestraft. Auch Beamtenbeleidigung, § 185 StGB, ist kein Kavaliersdelikt. Niemand ist verpflichtet, sich selbst zu belasten. Insoweit sollten Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen.